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Donnerstag, 2. September 2010

Volles Haus

Eine Frage, die mich schon länger beschäftigt: wie viele Menschen leben eigentlich so auf einem normalen Outpost?
Klare Zahlen habe hierzu habe ich nicht finden können, aber ich kann ja mal schätzen.
Zunächst mal: Wie groß ist ein Outpost. Schaun wir mal nach:
Abb. 1

Wie man sieht ist ein Minmatar-Outpost 20 Kilometer lang und, sagen wir mal, 10 Kilometer breit. Bewohnt sein dürfte dabei vor allem der obere Teil der Station, während in der unteren Hälfte die riesigen Hangardecks, die Produktionsanlagen, die Hydroponischen Tanks zur Nahrungsgewinnung und die Raffinerie untergebracht sind.
Abb. 2: Oben Wohnen,
unten Arbeiten

Der "Wohnaufbau" nimmt nicht die gesamte Grundfläche der Station ein. Mit einen erneuten Blick auf Abb. 1 schätze ich ihn mal auf 18 x 6 Kilometer.
Damit beträgt die bewohnte Grundfläche der Station 18 x 6 = 108 Km² pro Stationsebene.
Hmm, wieviele bewohnte Ebenen hat so ein Außenposten wohl?
Ein Blick auf Abb. 2 zeigt, dass die Station insgesamt mindestens 10 Kilometer hoch ist. Dabei wird die obere Hälfte vom "Wohnbereich" eingenommen. Da ich vorsichtig Schätzen will, gehe ich mal von einer Höhe des bewohnten Bereiches von 4 Kilometern aus.
Damit die Leute auf einer Station nicht durchdrehen, brauchen sie etwas Freiraum über ihren Köpfen. Natürlich nicht in Ihren Quartieren, aber wenn Sie "Draußen" außerhalb ihrer Wohnungen sind. Daher setze ich die Deckenhöhe pro Ebene mal bei 100 Metern -abzüglich Deckendicke- an, so dass wir von 40 Ebenen ausgehen können. Bei dieser Deckenhöhe kann man dann bei Bedarf auch in jeder Ebene 30-Stöckige Wohnblocks aufstellen.
Die Wohnfläche auf unserem Outpost beläuft sich somit auf 108 x 40 = 4320 Km².

Und wieviel Menschen leben jetzt auf dieser Fläche? Nun, die Bevölkerungsdichte ist schon mit der einer Stadt zu vergleichen, weite Wiesen und Felder findet man auf Raumstationen eher selten.
Aber müssen wir von der Bevölkerungsdichte einer eher ländlichen Stadt ausgehen (910 Ew/Km²), von einer dicht besiedelten Stadt (3.860 Ew/Km²), von einer richtig dicht besiedelten Stadt (10.482 Ew/Km²) oder müssen wir bei der Bevölkerungsdichte sogar einen Extremfall betrachten (16.319 Ew/Km²)?
Ich will weiterhin eher vorsichtig Schätzen und setze die Bevölkerungsdichte mal bei eher niedrigen 2000 Ew/Km² an.

Das macht dann für einen Minmatar-Outpost: 4320 x 2000 = 8.640.000!
Oder abgerundet rund 8,5 Millionen Einwohner.
Und das ist eine eher niedrige Schätzung.

Ich bin selbst etwas überrascht von diesem Ergebnis, denn es bedeutet, dass jede Station -sei es im Empire oder im 0.0 - eine ausgewachsene Millionenmetropole ist.

Was meint Ihr zu meiner Überschlagsrechnung? Hab ich mich irgendwo Vertan? Antworten bitte in die Kommentare.

Mittwoch, 10. März 2010

Wo die wilden Sanshas wohnen

Ich habe mich schon seit längerem gefragt: wo kommen eigentlich die vielen Piraten her? Egal, wie viele von Ihnen in den Asteroidengürteln zerschossen werden, egal wie viele Ihrer Stützpunkte und Sammelstellen auch ausgescannt und attackiert werden - es scheinen stets neue "Rats" nachzukommen.
Als wir vor kurzem in der Corp etwas Zeit fanden, uns der dort ansässigen Sansha-Piloten "anzunehmen" kam ich der Lösung dieses Rätsels wenigstens ein bisschen näher.
wir spürten so genannte Haven-Anomalien auf, und in denen fand sich, gut mit einer Reihe von Tarnvorichtungen abgeschirmt, jeweils ein Sprungtor.
Tarnvorichtungen
Sprungtor

Die Sansha erhalten Ihren Nachschub also aus einem benachbartem System! Aber Moment. In allen benachbarten Systemen werden die alten Cyber-Zombies doch auch systematisch von Pod-Piloten bekämpft. Aus einem dieser Sternensysteme können Sie also auch nicht kommen.
Dann kam ich auf die Lösung: Angezeigt werden auf meiner Karte natürlich nur die Systeme, zu denen es offizielle Sprungtore gibt. Wenn ein System nie mit einem Sprungtor ausgestattet wurde, wissen wir womöglich gar nichts mehr davon. Unsere Vorfahren, die das Sprungtornetzwerk einst erbauten, werden vermutlich nicht jede Sonne im ganzen New Eden Cluster ans Netz angeschlossen haben. Allein die vielen Sonnen, die über keinerlei Planeten verfügen und damit für eine Erschließung uninteressant waren...

Lüge!

Und natürlich gibt es viele inoffizielle Sprungtore, die ebenfalls auf den Offiziellen Karten nicht auftauchen. Es spricht nichts dagegen, dass eines dieser geheimen Sprungtore zu einem System führt, das nirgends verzeichnet ist.
Logische Schlussfolgerung:
Die Sansha (und vermutlich auch die anderen Piratengruppen) besitzen ein oder mehrere geheime Systeme, in denen Sie ungestört ihren Schiffsnachschub produzieren können und vermutlich sogar Planeten besiedelt haben, von denen Sie ihre Mannschaften rekrutieren.

Dort bereiten sie sich in aller Ruhe vor. Warten. Senden Schiffe, um unsere Stärke zu testen. Und eines Tages werden sie hervorbrechen und ihre Drohnen werden die Sonnen verdunkeln (Wenn Sie bis dahin gelernt haben, mit Drohnen umzugehen.).
Unsere Zahl ist Legion!
Muhahaha!

Seid bereit! Seid bereit!


P.s.: Mich wundert auch, wie viele von diesen Sprungtoren existieren. Wir haben an 2 Abenden mindestens ein Dutzend dieser Haven-Anomalien attackiert und es tauchten ständig neue auf den Scannern auf...

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Aufbau Süd und ein kleiner Fehler

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich mich mit dem Regelwerk zur Souveränität in 0.0-System nicht wirklich beschäftigt habe. Daher habe ich in meinem letzten Beitrag gesagt, die Claiming-Stationen seien ausbaubar, was nicht der Fall ist.
Ausbaubar sind vielmehr die so genannten Infrastructure Hubs:

Infrastructure Hubs

Diese helfen beim Auffinden von verstekten Asteroidengürteln, Piratenverstecken und ähnlichen Orten. Allerdings können Sie die Piloten nur beim Scannen unterstützen, wenn eine gewisse Aktivität im Sonnensystem ist. Wie das genau funktioniert ist mir schleierhaft, aber je mehr Sansha-Piraten man zum Beispiel abschießt, desdo besser soll der Hub dabei sein, beim Aufspüren Ihrer Verstecke zu helfen. Es hat vermutlich irgendwas damit zu tun, wie der Hub Daten auswertet. Oder so.
Und so ist den die Resarch and Trading Stones Company (Kurz Rats-Corp) -und damit auch ich -zurzeit in unserem Heimatsystem dabei dem Hub erst mal Nahrung zuzuführen.
Also, auf zum Ratten, damit unsere Heimat wirtschaftlich erblühe!
Home, sweet Home!

Montag, 5. Oktober 2009

Korrektur.

Man, die Verteidigungs- und Aggressionserlaubnissverordnung für Kapselpiloten im Bereich des Yulai-Abkommens (VuAerlVoKPBYuA) ist aber auch kompliziert. Daher hab ich auch einiges nicht ganz richtig dargestellt und wurde von DaNecron freundlicherweise korrigiert.
Also: Wenn jemand einem Etwas aus einem Wrack oder Container klaut, dann darf man selbst und die gesamte eigene Corps ihn für 15 Minuten ungestraft angreifen. Er selbst kann aber eben keine Corps-Kollegen zur Hilfe holen, außer um ihn passiv zu unterstützen, zum Beipiel mit Armor-Reppern. Jeder, der den Dieb in dieser Weise unterstützt ist dann ebenfalls "geflaggt" und kann von ganzen Corps des Bestohlenen attakiert werden.
So, so ist das jetzt hoffentlich richtig.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Die Wahrheit über CVA

Die CVA (Curatores Veritas Alliance), Herrscher der Providence Region, schießt ausdrücklich nur auf verfeindete Pod-Piloten und lässt neutrale in Ruhe. Der Grund dafür ist, dass Sie Providence als einen Teil des Amarr-Imperiums etablieren wollen. So wie im High-Sec. jeder neutrale Pilot seinen legalen Geschäften nachgehen kann, sei es Handeln, Minern oder Piraten killen, so soll auch in Providence jeder seinen legalen Geschäften nachgehen können. Eine absolut lobenswerter Ansatz, wenn auch aufgrund völlig falscher Motive.

So jedenfalls die offizielle Version.

Ich hatte gestern schon gewitzelt, dass in der Station "The Goat Emporium" vermutlich die Ziegen für die ganzen Bordelle im CVA Gebiet gezüchtet werden.
Nun, jetzt musste ich mir Antimaterie Munition nachkaufen, und die Station in der ich sie mir abholte hieß:

LKNT Shipyard and Brothel

Schiffswerft und Bordell? Subtil ist was anderes. Die Station wird zwar nicht von CVA betrieben, sondern von einer Gruppe namens Leather Knights (Motto: The Few, the Proud, the Perverts), aber sie liegt mitten in ihrem Gebiet.

Hier also meine Theorie: Während sie offiziell die pietistischen Betbrüder geben, betreibt die CVA in Wirklichkeit in Providence ein Netz von Bordellen und vermutlich auch Spielhallen, in denen reiche Amarr-Bürger all den Vergnügungen nachgehen können, die Ihre Religion eigentlich verdammt. Sehr schlau Jungs, aber mich legt ihr nicht rein!

Donnerstag, 9. April 2009

Merkwürdige Gestalten

Es gibt schon recht bizarre Gruppierungen in der Weiten von New Eden. Das gilt auch und vor allem vor allem für die von Pod-Piloten gebildeten Corporations. Da gibt es die normalen, gewinnorientierten Mining, Produktions- und Kampfbünde, dann eher lockere Bündnisse zum Beispiel von Freunden des gepflegten Fleischverzehrs, Politische Organisationen wie die CVA oder Ur'sha Khan. Und dann gibt es Gruppen, von denen ich in New Eden noch nie gehört habe:



Hmmm...mal Nachforschen...scheint eine religiöse Sekte zu sein. Gut, Splittergruppen der Amarr-Hauptreligion gibt es ja zahllose im Universum, schließlich sagt man ja auch: 2 Amarr-Theologen, 3 Religiöse Auslegungen. Forschen wir mal weiter...
Sie glauben, dass Ende der Welt sei nahe, aha. Also eher einer der neu entstandenen Wurmloch-Kulte, aber von der Art, die an ein Ende der Welt durch die bald aus dem Wurmloch hervorkommenden Demonischen Heerscharen glauben. Was noch...
Sie beten anscheinend einen zu Tode Gefolterten an. Freaky...
Bei einer ihrer religiösen Feiern trinken Ihre 144.000 Anführer das Blut ihres Herrn und...
Was?! Die trinken Blut?! Dann sind das ja Blood Raider!!! Blood Raider, ich fass es nicht.

Ich hab dann gar nicht mehr weiter Nachgeforscht, was ich wusste reichte mir. was ein Glück, das diese Corp eh nur 2 Mitglieder hat.