Montag, 13. September 2010

Aufbau Nord

Ja, der Ausbau unserer neuen Heimat schreitet voran...
Gerade erst haben wir wieder 2 Frachterladungen und ein paar Orcas nach 5T-KM3 escortiert.
Damit ist unser Außenposten jetzt weiter ausgebaut (und hat vermutlich noch gleich eine Millionen Bewohner mehr).
Ansonsten musste ich feststellen, dass eine Gruppe von Logistik-Schiffen, die sich gegenseitig absichern, immer wieder ein faszinierender Anblick sind:
der Name dieser Technik lautet
passenderweise Spidertanking

Und sonst?
Von dem Krieg, den der Norden zur Zeit in Geminate gegen Red Alliance und deren Freunde führt, würde ich euch epische Schlachthymnen singen - wenn ich den mal dabei wäre.
Aber die Kämpfe finden zu Zeiten statt, die mir nicht wirklich entgegenkommen und äh, ich hab auch noch Resturlaub und mein Slaver Hound ist gerade Krank...
Kurz, ich betrachte die Sache zur Zeit nur aus der Entfernung per Einfluß-Karte, aber wenn man sich mal ansieht, wie sehr sich das Bild in Geminate in nur drei Wochen gewandelt hat...

...gehe ich mal davon aus, dass der Krieg auch ohne mich ganz gut läuft.

Alles in allem klingt dieser ganze Eintrag jetzt ein wenig wie eine Propagandameldung der Amarr Certified News. Aber es gibt zur Zeit halt keine großen Katastrofen zu berichten, und ich hoffe eigentlich auch, dass das erst mal so bleibt.

Donnerstag, 2. September 2010

Volles Haus

Eine Frage, die mich schon länger beschäftigt: wie viele Menschen leben eigentlich so auf einem normalen Outpost?
Klare Zahlen habe hierzu habe ich nicht finden können, aber ich kann ja mal schätzen.
Zunächst mal: Wie groß ist ein Outpost. Schaun wir mal nach:
Abb. 1

Wie man sieht ist ein Minmatar-Outpost 20 Kilometer lang und, sagen wir mal, 10 Kilometer breit. Bewohnt sein dürfte dabei vor allem der obere Teil der Station, während in der unteren Hälfte die riesigen Hangardecks, die Produktionsanlagen, die Hydroponischen Tanks zur Nahrungsgewinnung und die Raffinerie untergebracht sind.
Abb. 2: Oben Wohnen,
unten Arbeiten

Der "Wohnaufbau" nimmt nicht die gesamte Grundfläche der Station ein. Mit einen erneuten Blick auf Abb. 1 schätze ich ihn mal auf 18 x 6 Kilometer.
Damit beträgt die bewohnte Grundfläche der Station 18 x 6 = 108 Km² pro Stationsebene.
Hmm, wieviele bewohnte Ebenen hat so ein Außenposten wohl?
Ein Blick auf Abb. 2 zeigt, dass die Station insgesamt mindestens 10 Kilometer hoch ist. Dabei wird die obere Hälfte vom "Wohnbereich" eingenommen. Da ich vorsichtig Schätzen will, gehe ich mal von einer Höhe des bewohnten Bereiches von 4 Kilometern aus.
Damit die Leute auf einer Station nicht durchdrehen, brauchen sie etwas Freiraum über ihren Köpfen. Natürlich nicht in Ihren Quartieren, aber wenn Sie "Draußen" außerhalb ihrer Wohnungen sind. Daher setze ich die Deckenhöhe pro Ebene mal bei 100 Metern -abzüglich Deckendicke- an, so dass wir von 40 Ebenen ausgehen können. Bei dieser Deckenhöhe kann man dann bei Bedarf auch in jeder Ebene 30-Stöckige Wohnblocks aufstellen.
Die Wohnfläche auf unserem Outpost beläuft sich somit auf 108 x 40 = 4320 Km².

Und wieviel Menschen leben jetzt auf dieser Fläche? Nun, die Bevölkerungsdichte ist schon mit der einer Stadt zu vergleichen, weite Wiesen und Felder findet man auf Raumstationen eher selten.
Aber müssen wir von der Bevölkerungsdichte einer eher ländlichen Stadt ausgehen (910 Ew/Km²), von einer dicht besiedelten Stadt (3.860 Ew/Km²), von einer richtig dicht besiedelten Stadt (10.482 Ew/Km²) oder müssen wir bei der Bevölkerungsdichte sogar einen Extremfall betrachten (16.319 Ew/Km²)?
Ich will weiterhin eher vorsichtig Schätzen und setze die Bevölkerungsdichte mal bei eher niedrigen 2000 Ew/Km² an.

Das macht dann für einen Minmatar-Outpost: 4320 x 2000 = 8.640.000!
Oder abgerundet rund 8,5 Millionen Einwohner.
Und das ist eine eher niedrige Schätzung.

Ich bin selbst etwas überrascht von diesem Ergebnis, denn es bedeutet, dass jede Station -sei es im Empire oder im 0.0 - eine ausgewachsene Millionenmetropole ist.

Was meint Ihr zu meiner Überschlagsrechnung? Hab ich mich irgendwo Vertan? Antworten bitte in die Kommentare.

Donnerstag, 26. August 2010

Waffenunterstützter Infrastrukturauf und -abbau

Nach längerer Zeit gab es mal wieder zwei Call to Arms, also Kampfmanöver mit Anwesenheitspflicht. Erst eine Allianz-Interne, bei der es um das Eskortieren eines Frachters ging. Es musste also offenbar etwas transportiert werden, dass für einem Sprungfrachter zu groß war.
Was könnte das sein?
Eine Allzweck-Küchenmaschine!

Oh, gut. Unsere Stationskantine lässt nämlich doch einiges zu wünschen übrig. Hey was macht das Teil den nu?
*Aufklapp!*

Ja, in Wirklichkeit war es eine Jump-Bridge für das große Sprungbrückennetz der Nord-Koallition.

Der zweite Einsatz, an dem ich teilnahm, ging dann von der Zielsetzung her in eine ganz andere Richtung: Es galt ein feindliches I-Hub (das Industriecenter zur Entwicklung eines Sonnensystems) in den Belagerungsmodus zu schießen.

Eine etwa 200 Mann starke Schlachtschiff-Flotte machte sich über diverse Sprungbrücken auf den Weg nach P-E9GN in der benachbarten Geminate-Region. Die Besitzer des Systems -die Red Alliance- versuchten, dass System zu verteidigen, aber unsere Übermacht war einfach deutlich zu erdrückend. Ich war am Abschuss mehrerer Gegner beteiligt, darunter eine Luxus-Damnation im Wert von fast 800 Millionen.

Danach ging es ans eher gemütliche I-Hub beballern.

Nach diesem höchst erfolgreichen Einsatz machten sich die aus westlicher Richtung gekommenen Verbündeten (Morsus Mihi und Majestia Empire) auf den Weg nach Hause und ich flog etwas verlassen in der Gegend rum.
Aber hey, es sind nur zwei Sprünge nach Hause, was soll mir auf dem kurzen Weg schon groß passieren.
Tja. Wenn Blödheit weh tun würde, ich hätte beim aufwachen im neuen Klon wohl laut geschrien.
Was ich dann auch tat. Zum Glück ist das Personal der Cloning-Station an emotional instabile Patienten gewöhnt.
Schade, ein etwas enttäuschender Abschluss eines sonst sehr erfolgreichen Tages.

Mittwoch, 25. August 2010

Echte Opfer

Ich wusste, wenn ich einer Allianz beitrete, die im 0.0. operiert, muss ich einige Opfer bringen.
Aber nie hätte ich gedacht, dass es zu so etwas kommen könnte. Ich konnte es fast nicht glauben, als ich die Mail mit der brutalen Order las. Seht selbst:
Ich soll das Fliegen von Caldari-Schiffen erlernen? Ernsthaft? Ich soll in diesen hässlichen Metallskulpturen herumfliegen? Ich fühle mich massiv in meinen Persönlichkeitsrechten als Gallente eingeschränkt. Wirklich, Sachen verlangt man hier von mir...

Aber na gut. Was solls. Also den Caldari Frigates Skill eingesetzt. Lernen starten und... AAARGHH! ES BRENNT! ES BRENNT!

Ok, nur ein Scherz. Tatsächlich könnte es sogar ganz interessant werden, Schiffe einer anderen Rasse fliegen zu können. Aber mussten es unbedingt die Schiffe der Caldari sein?
Was tut man nicht so alles...

Dienstag, 17. August 2010

Wie man nicht gesehen wird.

Alternativtitel:

Ja, die Helios ist schon ein Nettes Schiffchen:
Perfekt, um sich in Ruhe irgendwo im 0.0. umzusehen oder kleinere Warenmengen zu transportieren. Hätte ich das schon früher gewusst, hätte ich mich viel eher mit Covert-Ops Fliegern und Tarnsystemen beschäftigt.
Hier mein neues Spielzeug nochmal in Sichtbar:
Das einzige Problem ist, dass das Design auf der Imicus beruht, und wer immer diese Fregatte entworfen hat, er hat den Drogen sogar noch mehr als für Gallente ohnehin schon üblich zugesprochen.

Und Sonst?
Die Operation Asteroidenmord, oder "Minern bis der Arzt kommt", wurde aufgenommen, während andere Allianzmitglieder Patrouillen Fliegen, um die Gegend sicher zu halten.
Heute war ich auch endlich mal wieder dabei. Die von uns als Ziel ausgemachte Gegnerische Truppe verzog sich zwar schon als wir näherkamen, aber immerhin konnten wir zwei Feinde samt Pods erledigen.

Mann sieht sich also. Oder halt nicht.

Mittwoch, 11. August 2010

Nach dem Umzug...

...ist...uhm....ist halt nach dem Umzug.
Und der ist nach dem Aufbau unseres neuen Außenpostens jetzt auch endlich so ziemlich abgeschlossen.
Wir sind jetzt bereit neue Firmen bei uns aufzunehmen und haben auch gerade den ersten Neuzugang begrüßt:
Hallo Daxus!

Viel Spass bei uns, ich hoffe Ihr seit Trinkfest!

Derweil find ich noch heraus, was unser neuer Outpost kulturell zu bieten hat:
Sieh an! Entsprechende Etablissements gibt es natürlich auch auf Amarr-Stationen. Die Werbung ist dort aber meistens etwas subtiler.
Aber die Minmatar sind da ja generell pragmatischer und aufgeschlossener als die Amarr. Auch, wenn es um Corporate Sponsoring geht:

Dieser Outpost wird Ihnen
präsentiert von...

(Das mag jetzt für viele 0.0-Bewohner ein alter Hut sein, aber ernsthaft: Diese Werbebanner sind mir noch nie zuvor aufgefallen.)

Ansonsten bin ich dabei, den anfänglichen Hass zwischen mir und den Guristas zu vertiefen und statte Ihnen regelmäßige Besuche ab:

Hau endlich ab, du Penner!

Soweit also ein kurzer Überblick. Im PvP habe ich mich in letzter Zeit etwas zurückgehalten, sowie es von der Front neues gibt, berichte ich natürlich auch davon.

Mittwoch, 4. August 2010

War Was?

Nachdem ich tatsächlich erfolgreich aus dem Feindgebiet fliehen konnte, tat ich, was alle schlauen Leute im Kriegsfall machen: Ich verzog mich!

Ok, nicht wirklich. Ich hatte nur über eine Woche lang kaum Gelegenheit, mal in die Pilotenkapsel zu hüpfen.

Und mal ehrlich, ich glaube kaum, dass ich irgend etwas verpasst habe, ich meine was soll schon weltbewegendes passiert sei... *Kiefer runterklapp*.

We haz an Outpost!

Wow. Ich wusste natürlich, dass ein Outpost in Planung war (ich habe mich sogar an den Kosten beteiligt), aber Ihn dann tatsächlich zu sehen ist doch was anderes.

Das ich beim Aufbau unseres neuen Hauptquartiers nicht dabei war (und daher auch keine Bilder machen konnte) ärgert mich dann aber doch.
Daher hier einige Bilder, die Kronos Luminus von der Aktion gemacht hat:


Und hier ist sie also, unsere neue Heimat:
Wie man sieht, sind wir von Amarr auf Minmatar-Außenposten umgestiegen, da man in in denen tatsächlich Raffinerien findet.

Noch irgendwas? Ach ja, der Krieg gegen Solipse. Der scheint auch ohne meine Beteiligung ganz gut verlaufen zu sein:
Wie gewonnen...

Na dann. Möge unserem neuen Outpost eine bessere Zukunft beschieden sein als dem Letzten. Der ist ja inzwischen zum Fressschuppen mit dem Namen "N R Beer and Burgers and More" verkommen.