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Donnerstag, 31. März 2011

Thema des Monats - Lieblingsschiffe

Mann, ob mich meine Corp wohl inzwischen für Tot oder Verschollen erklärt hat? Ich war in letzter Zeit wirklich kaum noch im Weltraum zu sehen.

Dennoch will ich als wohl definitiv letzter im EvE-Blogpack dann auch noch was zum Thema des Monats - Lieblingsschiffe - schreiben.

Zunächst muss man dabei natürlich zwischen dem Bekämpfen von Nicht-Kapselpiloten und dem Kampf gegen andere "Poddis" unterscheiden.

Bei ersterem kümmere ich mich zur Zeit vorwiegend um Guerista-Sanctums. Aber schon vorher - auch beim Fliegen von Missionen für Gallente-Agenten - hatte ich stehts ein bevorzugtes Schiff: Die Dominix.

Ok, die "Domi" (gelegentlich auch Kampfkartoffel genannt) ist ein Beispiel für ein Schiff, dass grottenhässlich aber überaus Funktionstüchtig ist, eine Designphilosophie die sonst die Caldari für sich beanspruchen.
Aber Sie ist nun einmal enorm Praktisch: Sie hat eine gute Panzerung und als Drohnenschiff läßt sie sich flexibel gegen jeden Gegner und Schiffstyp einsetzen.
Viel mehr kann man zu diesem Schiff auch gar nicht sagen: Die Dominix - Klumpig, Praktisch, Gut.


Beim PvP (Podpilot vs. Podpilot) wird die Sache etwas komplizierter, da hier ja verschiedene Schiffstypen zum Einsatz kommen.
Daher lohnt es sich, erst mal einen Blick auf meine Killboard-Statistik zu werfen:
Wie man sieht, ist das hier von mir am meisten verwendete Schiff die Megathron. Das ist natürlich dadurch bedingt, dass PvP für mich vor allem riesige Flottenaktionen beinhalten, und da wird halt gerne nach bestimmten Schlachtschiffen gefragt. Wenn fast nur Galente-Schiffe fliegt ist das im zweifel die Megathron.
Aber dieser Schiffstyp ist mir dennoch ans Herz gewachsen. Ein gutes Schiff, dass auch deutlich schicker aussieht als die Dominix.


Eine besondere Erwähnung als mein bevorzugtes Reiseschiff im 0.0 verdient dann noch die Helios.

Helios in Aktion

Aber über die habe ich schon mal geschrieben, daher ist hier für heute erstmal Schluss.

Demnächst gibts dann hoffentlich wieder etwas mehr von mir, bis dahin,
Fly Save.

Dienstag, 8. März 2011

Alle Gewinnen! (Außer Black Legion)

Gewinner, die Erste:

Zu meiner Frage, warum um alles in den Welten irgend jemand Raumschiffe in Tarnfarben anpinseln würde, habe ich 2 Antworten erhalten. Ihr könntet sie problemlos in den Kommentaren zu meinem letzten Eintrag nachlesen, aber zwecks maximaler Bequemlichkeit für meine Leser präsentiere ich sie auch hier noch einmal:

1. eXelerOn's Theorie (Leicht gekürzt, da er erst noch auf das Thema Flecktarn generell eingegangen ist):

[...] oft hat das Militär ja auch Bodentruppen. Und für die könnte es auch in New Eden sinnvoll sein, sich durch angepasste Kleidung zu tarnen. Und die kompletten Bodentruppen in diesem Muster sind hat man das möglicherweise einfach auf die Schiffe gepinselt. Schon deshalb um zu zeigen: Das Schiff gehört zu uns!
Doch ich denke, es gibt auch hochentwickelte Sensortechnik bei den Bodentruppen und das Tarnung da auch eher unwichtig sein dürfte. So könnte es einfach ein Überbleibsel aus alten Zeiten sein. Also eine Tradition, die man Weiterführt. Ganz einfach aus dem Grund: Wegen den Sensoren macht es keinen Unterschied, welche Farbe das Schiff hat. Da kann mans auch anmalen. Und damit eventuell auch die Moral der Truppe stärken. "Seht, eine Navy Scorpion, jetzt können wir es schaffen!".

Das waren alle Erklärungen, die man so aus dem Eve Universum ziehen kann und die man also auch als RPler verwenden kann. Die letzte ist ganz einfach: CCP wollte diese Schiffe hervorheben und "cooler" aussehen lassen.

2. Xen Noom's Theorie:

Die Piraten haben wahrscheinlich durch das aufkommen der Kapselpiloten und teils deren Versagen ( da viele der Kapselpiloten einfach noch zu ungeschiekt waren) den Respekt verloren. Dies betraf auch die Navy der einzelnen Völker EVEs, welche mit fast identischen Schiffen, wie die Kapselpiloten unterwegs sind. Alle Schiffe hatten anfangs einfahc die selbe Lackierung.
Diese Respektlosigkeit konnten die Befehlshaber nicht auf sich sitzen lassen. Den Kapselpiloten konnte man nicht habhaft werden, welche für diesen Respektsverlust verantwortlich wahren ( das war noch vor der Einführung der Klon Technik).
Auch merkten die Befehlshaber, dass die Piraten ihrerseits begannen ihre Schiffe besonders zu bemalen. Durch Zufall stieß jemand in verstaubten uralten Datenbanken auf Aufnahmen antiker Heere welche sich mit solchem Flecktarn farbenen Uniformen bekleideten, auch ihre archaischen Fahrzeuge waren so bemalt. Also schlug ein Komitee den Befehlshabern vor zur besseren Kenntlichmachung hrer Schiffe diese mit einer Flecktarn Lackierung zu versehen. Die Piraten sollen schon dadurch den Respekt vor der Navy wieder erlangen und bei dem Anblick eines so bemalten Schiffes vor Angst um Gnade flehen.

So weit die Theorien.

Das klingt beides nicht schlecht, und da ich mich nicht für eine Theorie entscheiden konnte, habe ich beiden (eXelerOn und Xen Noom) die versprochene Thorax zugesandt. Illegale Drogen lassen sich leider nicht per Vertrag versenden, deshalb habe ich noch genug ISK draufgelegt, dass Sie sich auch das angekündigte Drop dazu kaufen können.

Gewinner, die Zweite:

Ich konnte gestern mithelfen eine POS wegzupusten. Die POS gehörte einer Allianz namens Black Legion. Ganz reibungslos verlief der Einsatz allerdings nicht. Erst hing ein großer Teil der Flotte an einer leeren Jump-Bridge fest...

Sprit ist alle.

...und dann wurden wir von Bombern attackiert, die auch einiges trafen. Zum Beispiel mich.

Alles so schön Rot hier.

Auf dem Rückweg stand dann wieder ein Teil der Flotte an einer unbetankten Sprungbrücke. Nachdem diese schnell wieder aufgestockt wurde, konnte ich mich dann endlich in Ruhe auf den Heimweg machen. Bis zur nächsten Sprung-Brücke, die mich mangels Ressourcen ebenfalls nicht durchlassen wollte. An dem Punkt habe ich an der nächstbesten Station angedockt und erstmal Feierabend gemacht, bevor ich noch auf irgend etwas schieße...
Aber egal, ich habe überlebt und die feindliche Station ist Geschichte. Also: Sieg!

Gewinner, die Dritte:

Dritter Gewinner ist die Cold Steel Allianz. Denn, tada:

Außenposten Nr. 3

Und nochmal Tada...

Außenposten Nr. 4

Damit haben wir in ziemlich kurzer Zeit 4 Außenposten in den Weltraum gepflanzt. Eine ordentliche logistische Leistung, wie ich meine.


Freitag, 25. Februar 2011

Farbspritzer

Ok, jetzt, nachdem ich damit die ersten Erfolge im Kampf hatte, gewöhne ich mich langsam an die Deimos.

Es ist ein gutes, bewegliches Schiff. Es hat ordentlich Wumms. Aber was bitte soll dieses Flecktarnmuster?
Und die Deimos ist bei weitem nicht das einzige Schiff mit Camouflagebepinselung:


Dies sind nur zwei von
zahlreichen Beispielen.

Hier stellt sich einfach die Frage nach dem praktischen Nutzen. Beim Kampf auf dem Boden eines mit grünen Pflanzen bewachsenen Planeten (und Pflanzen sind ja nun bekanntermaßen nicht auf jedem bewohnbaren Planeten Grün) war das gute alte "Flecktarn" für Jahrtausende ein probates Mittel, um Kämpfer und Fahrzeuge schwerer Sichtbar zu machen. Flecktarn wird auch immer noch gelegentlich verwendet, selbst wenn moderne Sensorentechnologie seinen Nutzen fast negiert hat.

So weit, so gut. Das problem bei Raumschiffen ist, dass es im Weltraum keine Bäume gibt! Und selbst wenn, die optische Erkennung spielt im modernen Schiffskampf keine Rolle mehr. Zum erkennen des Gegners gibt es Magnetometrische Sensoren!

Die hier gezeigten Raumschiffe sind auch allesamt nicht dafür konstruiert, auf einem Planeten zu landen. Und auch nach einer Landung wäre Ihre Flecktarnbemalung nicht wirklich hilfreich. Die oben gezeigte Navy Megathron ist einen Kilometer lang, das Teil versteckt man nicht mal so eben im Wald.

Also: was soll das? Antworten bitte in die Kommentare oder per EvE-Mail an mich. Die beste Erklärung bekommt von mir eine Thorax und eine Portion Drop. Damit seht ihr eure neue Thorax nach Einnahme dann in wunderschönen Farben, mit etwas Glück sogar mit einem Flecktarnmuster.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Zoff in Kavela

Die Türdurchgänge sind zu niedrig.
Überall sind scharfe Kanten.
Die Aufenthaltsräume sind viel zu klein bemessen.
Und der Drohnenhangar ist für ein Schiff dieser Größe einfach lächerlich winzig.

Aber davon (und von ein paar dutzend weiteren Kleinigkeiten) mal abgesehen ist die Drake im Kampf tatsächlich brauchbar.
Ja, ich habe mich vorgestern tatsächlich erstmalig in ein Produkt der Caldarischen Schiffsbau"kunst" gesetzt.
Bei Flottenaktionen sind halt des öfteren Drakes gefragt -so auch hier- und wenn das Teil schon im Hangar rumsteht kann ich es ja auch benutzen.

Es galt das frisch eroberte System M3-H2Y zu verteidigen. Dort hatten die Vorbesitzer die von der Northern Koallition eroberte Station in den Belagerungsmodus geschossen und waren kurz davor, das System zurückzugewinnen.
Über 2 Titanenbrücken ging es zum Ziel, dort galt es dann warten.

und Warten...
und Warten...
und Warten...

...bis die Station ca. 3 Stunden später aus dem Belagerungsmodus kam. Dann trafen die verfeindeten Flotten der Nordbewohner und der Ostlinge aufeinander.
Ich habe ein Maximum von 1271 Schiffen gezählt, davon ca. 800 von uns.
Die Raumzeitverzerrungen waren gewaltig, viele Piloten hatten Schwierigkeiten ihre Raketen abzufeuern oder überhaupt irgend etwas zu machen.
Auch an Bord meines Schiffes verwandelte sich das Raumzeitkontinuum in zähflüssiges Gelee.

Ihr Antrag auf das abfeuern
einer Rakete ist hier eingegangen.
Sie erhalten eine Antwort in
voraussichtlich...

Dennoch konnten wir uns durchsetzten (zumal die Gegenseite ja die gleichen Probleme gehabt haben dürfte.).
Wie die Killboards deutlich zeigen, konnten wir die "Drohnies" vernichtend schlagen.
Das Territory Blockade Module wurde vernichtet, und die Carrier machten sich daran, die schwer angeschlagenen Station zu reparieren.

die Handwerker sind da!

Soweit mein kurzer Bericht über die Schlacht um M3-H2Y und über meine ersten Erfahrungen mit der Drake. Wie gesagt: brauchbar, aber ich werde Sie wohl nur fliegen, wenn es ausdrücklich verlangt wird.

Mittwoch, 25. August 2010

Echte Opfer

Ich wusste, wenn ich einer Allianz beitrete, die im 0.0. operiert, muss ich einige Opfer bringen.
Aber nie hätte ich gedacht, dass es zu so etwas kommen könnte. Ich konnte es fast nicht glauben, als ich die Mail mit der brutalen Order las. Seht selbst:
Ich soll das Fliegen von Caldari-Schiffen erlernen? Ernsthaft? Ich soll in diesen hässlichen Metallskulpturen herumfliegen? Ich fühle mich massiv in meinen Persönlichkeitsrechten als Gallente eingeschränkt. Wirklich, Sachen verlangt man hier von mir...

Aber na gut. Was solls. Also den Caldari Frigates Skill eingesetzt. Lernen starten und... AAARGHH! ES BRENNT! ES BRENNT!

Ok, nur ein Scherz. Tatsächlich könnte es sogar ganz interessant werden, Schiffe einer anderen Rasse fliegen zu können. Aber mussten es unbedingt die Schiffe der Caldari sein?
Was tut man nicht so alles...

Dienstag, 17. August 2010

Wie man nicht gesehen wird.

Alternativtitel:

Ja, die Helios ist schon ein Nettes Schiffchen:
Perfekt, um sich in Ruhe irgendwo im 0.0. umzusehen oder kleinere Warenmengen zu transportieren. Hätte ich das schon früher gewusst, hätte ich mich viel eher mit Covert-Ops Fliegern und Tarnsystemen beschäftigt.
Hier mein neues Spielzeug nochmal in Sichtbar:
Das einzige Problem ist, dass das Design auf der Imicus beruht, und wer immer diese Fregatte entworfen hat, er hat den Drogen sogar noch mehr als für Gallente ohnehin schon üblich zugesprochen.

Und Sonst?
Die Operation Asteroidenmord, oder "Minern bis der Arzt kommt", wurde aufgenommen, während andere Allianzmitglieder Patrouillen Fliegen, um die Gegend sicher zu halten.
Heute war ich auch endlich mal wieder dabei. Die von uns als Ziel ausgemachte Gegnerische Truppe verzog sich zwar schon als wir näherkamen, aber immerhin konnten wir zwei Feinde samt Pods erledigen.

Mann sieht sich also. Oder halt nicht.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Flottenmanöver

Stille.
Alle nicht lebensnotwendigen Systeme sind abgeschaltet, die Reaktoren laufen auf Minimum.
Das Schiff gibt praktisch keine Energiesignatur mehr ab, während es durch das endlose All stürzt. Mehr noch, die Verbindung zum allgemeinen Com-Netz ist unterbrochen.
Die verräterischen Ortungssysteme sind deaktiviert, so das ich komplett Blind dafür bin, was um mich herum vorgeht.
Sogar die Mannschaftsmitglieder scheinen leiser zu reden als sonst.
Kapselpiloten nennen diesen Zustand "Logged off".

Zeit, darüber nachzudenken, wie ich in diese Situation geraten bin.

Vorgestern gab es für Bewohner des Vale of the Silent eine CTA. Das steht für Call to Arms, also den Ruf zu den Waffen, und jeder der es irgendwie einrichten kann soll bei einer solchen CTA zum Kampf bereitstehen.

Wie sich herausstellte ging es nach Geminate, wo die Nord-Koalition gegen die Solipse-Allianz vorging.

Die Ersten Angriffe auf Ihre POSen liefen erfolgreich, mehrere von Ihnen wurden in den Belagerungsmodus geschossen.

Am nächsten Tag sollte dann Teil 2 der Operation ablaufen. Ich machte meine neu gekaufte Megathron zum ersten Kampfeinsatz bereit
Per Titanen-Sprungbrücke ging es ins Zielsystem.
Zunächst belagerten wir das Sprungtor zum System und wehrten einen Versuch der Gegner einzudringen erfolgreich ab.
Dabei wurden wir Ständig von Bomber-Trupps angegriffen, die auch einzelne Abschüsse erzielten. Insgesamt lief unser Angriff jedoch erfolgreich, es ging zur feindlichen POS und wir eröffneten das Feuer auf die dortigen Truppen und zogen uns zurück, als die feindlichen Bomber auftauchten.
Dann ging es wieder in den Kampf, wir nahmen unsere Gegner unter Feuer, machten uns bereit zur Flucht und... eine Bubble ging auf.
Ich konnte nicht wegwarpen und mein Schiff ging in einem Sturm von Shrapnel-Bomben und konzentriertem Geschützfeuer unter. Mein Pod folgte.
Zusammen mit dem meinen starben noch etwa 50 weitere Schiffe.
Durch eine Bubble, die aus unseren Reihen kam, genauer gesagt von einem Piloten namens Toxant.
Ob Toxant nun ein Erfolgreicher Spion oder nur ein gigantischer Trottel ist, ist zur Stunde noch ungeklärt.

Nach diesem Rückschlag versuchte ich gerade in meinem Neuen Klon-Körper die Orientierung zu finden (und was zum Anziehen) als ich die Mitteilung vom Flottenkomandanten erhielt, alle Toten sollten sich gefälligst mit frischen Schiffen wieder bei der Titanen-Sprungbrücke einfinden.
Der Tot ist für Kapselpiloten halt keine Entschuldigung zum Blaumachen.

Ich flog also nochmal los, diesmal mit einer Brutix, um mich dem Kampf wieder anzuschließen.

Wir kämpften weiter und hatten noch einige Abschüsse, aber die Bomber-Angriffe zwangen uns Schnell wieder zum Rückzug.

Schließlich verkündete der Kommandant: "Wir haben die Schlacht verloren."
Wie es aussah waren mehrere Spione in unserer Flotte, unsere Chancen, die gesteckten Ziele (Zerstörung des feindlichen Industrie-Hubs im System) noch zu erreichen gingen gegen Null und er versuchte nur noch, die Flotte sicher wieder aus dem System zu führen.

Schließlich hieß es: in den Log-Off Mode gehen und Abwarten, bis sich eine Gelegenheit zum Rückzug ergibt. Es gab schwere Proteste von den versammelten Piloten. Die meisten wollten lieber einen Ausbruchsversuch wagen, auch wenn das potenziell tödlich war.
Ich aber hatte genug und verabschiedete mich ins Dunkel des Log-Off.

Unterm Strich haben wir dem Gegner also einiges an Verlusten zugefügt und insbesondere 4 gegnerische Carrier vernichten, unser Angriffsziel aber verfehlt.

Jetzt bin ich allein in einem feindlichen System, habe keine Informationen über das, was um mich herum vorgeht und keine Aussicht auf Hilfe.
Gleich werde ich alle Systeme wieder hochfahren und versuchen zu Fliehen. Wünscht mir Glück.


P.s.: Die restliche Truppe hat nach meinem Ausscheiden dann Tatsächlich noch unter schweren Verlusten einen Durchbruch gen Heimat ausgeführt.

Montag, 14. Juni 2010

Bildergalerie

Strategische Kreuzer (auch Tech III-Kreuzer genannt) fliegen zwar schon eine ganze Weile durch New Eden, aber inzwischen bin ich auch tatsächlich den Bausatz-Kreuzern aller vier Völker über den Weg geflogen. Daher heute ein paar hübsche Bilder:

Schildkröte trifft Hühnchen: Die Legion



Sieht schon fast wie ein fertiges Raumschiff aus: Die Loki




Wie üblich ohne gerade Linie, dafür mit extrahässlicher Cockpit-Sektion: Die Proteus



Hilfe, meine Drake ist Mutiert: Die Tengu




(die Schiffsbeschreibungen bitte nicht ganz ernst nehmen: Das ist nur mein Neid auf alle, die sich ein solches Schiff leisten können.)

Ich hatte übrigens den Eindruck, dass die Tengu das deutlich häufigste Tech III-Schiff ist. Nach der Loki habe ich dagegen ewig gesucht.
Und was soll ich sagen: Der Erste vierteljährliche Wirtschaftsbericht für New Eden bestätigt mich. Mehr als 40% der produzierten Strategischen Kreuzer waren Tengu, Zahlenmäßig gefolgt von Proteus, Legion und Loki (Seite 26).

Außerdem im Wirtschaftsbericht nachzulesen: Ein Kapselpilot hat es geschafft 16(!) dieser High-Tech Maschinen zu verlieren,davon 10 im Kampf gegen andere Kapselpiloten(Seite 31). Manche Leute haben einfach zu viele ISK...

Donnerstag, 10. Juni 2010

Explosiver Abschied

Etwa zwei Monate nachdem das Kapitel Providence vorerst abgeschlossen ist, ist das Kapitel Providence jetzt vorerst abgeschlossen. Also jetzt wirklich. Und auch für mich.
Gestern habe ich mein letztes Schiff aus der Region herauszufliegen versucht. Dabei haben mich die Besatzer dann schließlich doch noch erwischt.
Ein Taranis Interceptor stoppte meinen Brutix Schlachtkreuzer und seine Spießgesellen kamen ihm zu Hilfe.
Ich schrieb das Schiff in Gedanken ab und versuchte, beim Feind noch soviel Schaden wie möglich anzurichten. Wenigstens die Taranis wollte ich noch zerlegen und was soll ich sagen? Es hat geklappt. Bevor ich allerdings die zweite Taranis auf dem Feld auch noch zerstören konnte, gab es eine Reihe schwerer Explosionen im Schiff, ich verlor die Kontrolle und meine treue Brutix zerlegte sich in ihre Einzelteile.
Mein Pod wurde automatisch aus aus dem Zentrum des glühenden Metallhaufens geschleudert, der eben noch ein Raumschiff gewesen war und ich machte, dass ich wegkam.
Insgesamt war ich mit dem Ausgang des Kampfes aber zufrieden, ich hatte es mit einer Übermacht zu tun gehabt und hatte mich Tapfer gewehrt und einem der Gegner sein Tech II Schiffchen zerschossen.

Ich habe aber auch gemerkt, das ich vom perfekten PvP-Gladiator noch Lichtjahre entfernt bin. Ans überhitzen (was ich theoretisch beherrsche) habe ich überhaupt nicht gedacht, das nachladen des Cap-Boosters hab ich fast vergessen, die Drohnen hätten auch 5 Sekunden früher im Kampf sein können, die zweite Taranis hätte ich schon früher targeten können und, und, und...

Ich denke aber, sowas ist in der Hitze des Gefechtes normal, insbesondere wenn man so wenig praktische Erfahrung mit solchen Scharmützeln hat wie ich. Immerhin bin ich nicht der einzige: Auch der von mir abgeschossene Taranis-Pilot hat z.B. offenbar komplett vergessen, dass er noch 2 Drohnen hatte...

Und so flog ich also endgültig aus dem ehemaligen Land von Milch und Honig, in einem Pod und mit einem "gf" (also good fight-guter Kampf: eine gegenseitige Respektbezeugung nach einem halbwegs fairen Kampf) als letzter Wortäußerung im Local...

Auf wiedersehen, Wildschwein IX.
Du warst nicht wie die anderen.
Du warst Nummer IX!


Samstag, 27. März 2010

Flucht

24.03.112YC, Darth Macro's Lair:
Egal, wie lange man in einem Outpost lebt, man wird wohl nie alle Ecken zu sehen bekommen. Diesen Weg von der Klon-Station zum Hangar war ich zum Beispiel noch nie gegangen. Aber da die Station jetzt in Feindeshand war, ging ich lieber einen kleinen Umweg durch die weniger belebten Gebiete. Ja, die Magrathea VII-Station war gefallen, zusammen mit den anderen Stationen in der Steel-Konstellation. Und was für einen bescheuerten neuen Namen hatte sie bekommen: Darth Macro's Lair. War "Darth" nicht dieser Titel von Vertretern einer längst ausgestorbenen Krieger-Religion? Den sich heutzutage einige Leute gaben, in der irrigen Annahme, damit cool zu wirken? Ehrlich, jedem der sich "Darth Soundso" nennt sollte man vorsorglich die Pilotenlizenz entziehen.
Endlich, mein Hangar. Meine restliche Ausrüstung ist hier gelagert und die Sicherungen der Privathangar stellen auch sicher, dass die neuen Stationsbesitzer mein Zeug nicht in die Finger bekommen werden.
Ab ins Ei. Hmm, mal sehen...
Laut diesen Daten ist zur Zeit keiner der neuen Besitzer in dem System aktiv. Ob die immer noch ihren Siegesrausch ausschlafen?
Also dann.
Zugriff auf den Reperaturdienst ...verweigert.
Fitting-Service...auch verweigert.
Klon-Service sowieso verweigert. Ich habe bereits die Mail bekommen, dass mein Klon verlegt wurde.
Sollte mein Pod abgeschossen werden, werde ich also nicht mehr hier aufwachen. Aber noch habe ich hier einen Klon, und so kam ich hierhin, als ich nach dem Wochenende von meinem Lernklon mit den teuren Implantaten zurücksprang.
Deswegen bin ich jetzt hier in einer feindlichen Station in der mir jede Konsole ein "Zugriff verweigert" entgegenschleudert. Zeit zu gehen.
Das Einsetzen meiner Kapsel in ein Schiff funktioniert wenigstens noch. Zeit, mein neustes Spielzeug einzuweihen.
Die Taranis sieht gut aus. Irgendwie wütend, passend zu meiner Stimmung wegen der ganzen Geschichte. Aber heute ist Abhauen das Ziel des Tages, zum Kämpfen komme ich später zurück.
So, noch irgendwas mitzunehmen? Ein paar Implantate passen noch in den Laderaum des Interceptor. Sonst alles erledigt? Alle Rechnungen bezahlt? als Mitglied der Corp., dem die Station gehört hat man schließlich in jeder Stationsbar Kredit, da verliert man schon mal den Überblick. Aber nein, soweit ich feststellen kann, sind alle Rechnungen beglichen.
Zeit abzudocken.
Die Flucht verläuft ziemlich glatt. Erstmal ab ins noch von CVA gehaltene Gebiet von Providence. Keine Bubbles, keine ernsthaften Gatecamps. Es ist noch nicht viel los.
Im CVA Gebiet wird erstmal wieder ein Jump-Klon eingerichtet. Und die mitgebrachten Implantate können auch erst mal hier bleiben.
Jetzt Teil 2: der Weg ins High-Sec.
Wieder läuft alles glatt. Immer gut, wenn man über Bookmarks verfügt. Keine Bubbles bisher.
KBP-7G. Von hier aus geht es nach Dital ins High-Sec.. Ich komme auf den dummen Gedanken mir noch den feindlichen Infrastructure-Hub ansehen zu wollen. Sehr dummer Gedanke, er steht direkt an einer feindlichen POS. Die Verteidigungslaser der Raumstation brennen mir mit 2 Schuss fast die komplette Panzerung weg, bevor ich wegwarpen kann. Schluss mit dem Unsinn, ab nach Dital.
High-Security. Sicherheit. Jedenfalls relative Sicherheit, den noch ist die Cold Steel Alliance in 3 Kriege verwickelt. Aber zumindest um Bomber und Anti-Warp-Bubbles muss ich mir hier keine Sorgen mehr machen.
Die Aktion "Flucht" war ein voller Erfolg.
Immerhin.

Freitag, 8. Januar 2010

Kapitale Überaschung

Diesen Anblick will ich einfach mal mit meiner Leserschaft teilen, schließlich sieht man sowas nicht alle Tage:
Jup, das ist ein Chimera Carrier in einem High-Sec. System. Wo er ja eigentlich nicht hinkommen können sollte. Laut EvE-Wiki (siehe letzte Frage) muss es sich um ein Schiff handeln, dass gebaut wurde, als der Bau von Capital-Ships im High.-Sec. noch erlaubt war.


P.s: Der Pilot des Carriers, jnb, ist übrigens der Macher eines der sehenswertensten PvP-Videos überhaupt (lasst euch überaschen).

Freitag, 12. Juni 2009

Endlich!

Endlich, endlich, endlich!
Das wäre erledigt:



Hat auch echt lange genug gedauert. Aber dieses Set an Learning-Skills soll jetzt erst mal reichen. Jetzt kommt die allgemeine Skill-Verbesserung bei den schon erlernten Sachen dran und dann eventuell die Tech2 Schiffe. Sofern ich mich morgen Früh nicht schon wieder anders entschieden habe.

Und jetzt zum Räsel: Es handelte sich natürlich um eine Kampfkartoffel, äh Dominix:



Glückwunsch an Nerewar Dwemor, der die richtigen Schlüsse gezogen hat: Vexor, Myrmidon und jetzt Dominix- alles Drohnenschiffe.

Die Level 4 Missionen können also demnächst dann kommen.

Freitag, 17. April 2009

Abkürzung zu neuen Sternen

Bisher führten die von mir gefundenen Wurmlöcher stets in unbekannte Systeme, gestern allerdings fand ich eines, dass in ein entferntes High.-Sec. System führte. Nach Gererique in der Solitude Region, um genau zu sein. Die Region ist ziemlich abgelegen, aber man kommt von dort aus sehr schnell ins 0.0-Gebiet, in die Syndicate Region, um genau zu sein.
Ich hatte zwar schon einen kleinen Ausflug ins 0.0 unternommen, aber sich mal etwas genauer in den gesetzlosen Gebieten jenseits der 4 "Imperien" umzusehen erschien mir Reizvoll.
Also ging ich Raumschiff-Shoppen und beschloss, auch endlich das Klischee zu erfüllen, dass Gallente in Raumschiffen durchs All fliegen, die wie Sexspielzeuge aussehen:





Noch schnell ein billiges Fitting improvisiert und ab ging es durch das Wurmloch. Dort kaufte ich mir ein Shuttle und spähte die Lage aus. Laut Karte gab es keine große Aktivität im Einflugbereich zum 0.0., und tatsächlich war das erste Gesetzlose System fast leer.
Ich wechselte in die Thorax und flog erfolgreich ein paar Sprünge in die Syndicate Region.
In einen System, in dem sich außer mir nur ein weiterer Podpilot befand, flog ich dann einen zufällig ausgewählten Asteroidengürtel an und genau dort Patrouillierten gerade 2 Schlachtschiffe, eins davon ein Shadow Serpentis Baron - also jemand von der Serpentis Führungsschicht, für den Concord deutlich mehr Kopfgeld zahlt und der mit der sogenannten Faction-Ausrüstung ausgestattet ist. Soviel geradezu lächerliches Anfängerglück muss man Ausnutzen, und daher begab ich mich in die Schlacht.
Die Schlachtschiffe zu vernichten war mit Thorax kein Problem, allerdings hantierte ich die gesamte Zeit nervös am Scanner herum, für den Fall dass der andere Podpilot im System sich mit mir beschäftigen will. Wollte er zum Glück aber nicht, und so brachte ich die erbeutete Spezialmunition (und etwas weitere Beute) erfolgreich in meinem Besitz und durchs Wurmloch nach Hause. Dann flog ich wieder durchs Wurmloch und nochmals ins Heimatgebiet der Serpentis Corporation.
Wieder gab es dabei kein Problem, auch wenn ich an einem Sprungtor den Weg einer fast 40 Mann starken Kampftruppe kreuzte, die wohl gerade auf dem Weg in irgend einen Krieg war.
Jetzt falle ich in einen (hoffentlich) abgelegen 0.0. System durch den Weltraum. Das Wurmloch - mein Rückweg- dürfte mittlerweile zusammengebrochen sein, und vermutlich wird die Rückreise irgendwann unfreiwillig per "Pod-Express" erfolgen.

Also ständige Gefahr und die Aussicht auf den sicheren Tod - genau der Grund, weshalb ich überhaupt in dieses Wurmloch reingeflogen bin.